Die Darmstädter Hofkapelle ist aus dem 1977 von Wolfgang Seeliger gegründeten Kammerorchester Darmstadt hervorgegangen. Sie setzt sich aus einem Stamm von Musikern aus ganz Deutschland zusammen, der je nach Werkcharakter und Besetzung erweitert wird. Das Ensemble konzertiert regelmäßig mit dem Konzertchor Darmstadt, gestaltet aber auch eigene Orchesterkonzerte mit Werken aus verschiedenen Epochen.
Das Orchester besteht zum größten Teil aus jungen Instrumentalisten, die außerhalb ihrer Tätigkeit in der Darmstädter Hofkapelle nur solistisch oder in kleinen Besetzungen auftreten. Das gemeinsame Musizieren im Orchester hat für sie deshalb einen besonderen Stellenwert. Aufführungen mit diesem Ensemble vermitteln die Freude der Musiker und Musikerinnen am Orchesterspiel, die sich dem Publikum ungebrochen mitteilt.
In den gemeinsamen Produktionen von Konzertchor und Darmstädter Hofkapelle versuchen die Instrumentalstimmen, nach barocken Vorbildern sprechend zu artikulieren. Darüber hinaus soll in ihnen analog zu den textierten Stimmen "geatmet" werden. So werden beispielsweise Phrasierungen und Artikulationen in Verbindung zu den Chorphrasierungen in einzelnen Arbeitsperioden erarbeitet.
Dabei wirkt es sich günstig für die Homogenität des Klangkörpers aus, dass die Mitglieder der Darmstädter Hofkapelle überwiegend durch wiederholte gemeinsame Arbeit mit dem Konzertchor verbunden sind.
Philharmonisches Orchester Darmstadt
Den Kern des ebenfalls von Wolfgang Seeliger geleiteten Orchesters bildet die Darmstädter Hofkapelle. Der aus Streichern gebildete Stamm setzt sich aus erstklassigen Musikern aus dem ganzen Bundesgebiet zusammen, dazu werden die Bläser unter gesamtmusikalischen Aspekten des einzelnen Werks ausgewählt. Das Philharmonische Orchester Darmstadt ist in vielen Aufführungen der Partner des Konzertchors Darmstadt.
Bei Werken, die eine große Orchesterbesetzung verlangen, wird dieses sinfonische Ensemble eingesetzt. Auch hier wirkt sich die wiederholte Zusammenarbeit der Mitglieder vorteilhaft auf die Entwicklung des Klangkörpers aus. Eine kontinuierliche Arbeit ist somit gewährleistet.